Meine Damen und Herren am gleis ... das Stichwort ist bekannt : so lautet das Stück, das von der Schülertheater-AG unter der Leitung von Frau Renault, geschrieben, erarbeitet und inszeniert wurde. Ein fantasievolles Stück, das unseren Klassikern neues Leben einhaucht.
In einem Bahnhof kann alles passieren. Leute kommen und gehen, begegnen sich, ignorieren sich, beobachten einander. Manche träumen von weiten Räumen, andere entfliehen einer schmerzhaften Vergangenheit. Wenn der Verkehr zusammenbricht, ist es vorbei mit der schönen Lebendigkeit. Was kann man tun, ausser warten und die Nebenleute auf gut Glück kennenlernen ?
Aufführungen am 30. und 31. Mai jeweils um 19.30 und am 1. Juni um 18.30 in der Aula des Französischen Gymnasiums, Derfflingerstr. 7-9, 10785 Berlin/Tiergarten
Eintritt : 3/5 Euro.
LE REPORTERRE ( in Saviano veritas) Die Aufführung des im Theater-Workshop der 11. Klassen entwickelten Stücks, unter der Leitung von Marie-Christine Cerisier-Struk, wurde als Hommage an den Journalisten Roberto Saviano konzipiert. Das Stück verdankt seinem 2005 veröffentlichten Werk Gomorrha sehr viel und nimmt einige herausragende Stellen auf oder führt sie weiter. Uns war es wichtig, die Intensität der Bindung des neapolitanischen Schriftstellers zu einem Land, das von der Camorra in Beschlag genommen wurde, spürbar zu machen, zu einem Land, auf dem die Prekarität und die Gewalt zu immer ungerechteren und zerstörerischeren Profiten führen. Wenn Ihnen unsere vorigen Theateraufführungen Deux petites pièces sur la grand' crise und DJ 2010 gefallen haben, bleiben Sie uns treu und kommen Sie zur jetzigen Aufführung! LE REPORTERRE, am 25., 26. und 27. Mai jeweils um 19:30 in der Aula des Französischen Gymnasiums, Derfflinger Straße 7. Dauer der Vorstellung: 90 Minuten mit einer Pause. Reservierung
Samuel Barclay Beckett (* 13. April1906 in Dublin; † 22. Dezember1989 in Paris) war ein irischer Schriftsteller. Er gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und wurde 1969 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.Er ist der Autor von Romanen wie Molloy und Malone meurt und kurzen Prosastücken, doch sein Name bleibt vor allem verbunden mit dem Absurden Theater, für das sein bekanntestes Werk En attendant Godot (Warten auf Godot)(1952)steht. Sein Werk ist düster und minimalistisch, was im Allgemeinen als Ausdruck eines tiefen Pessimismus angesichts des menschlichen Schicksals verstanden wird. Diesem Pessimismus den bei ihm allgegenwärtigen Humor gegenüberzustellen, würde keinen Sinn ergeben. Beide sollten vielmehr als einer im Dienst des anderen stehend verstanden werden, für Kenner vor einem düsteren Hintergrund überaus unterhaltsam. Im Laufe der Zeit behandelt er diese Themen in einem zunehmend lapidaren Stil, wobei die Sprache immer konziser und trockener wird. 1969 erhielt er den Nobelpreis für Literatur, blieb der Überreichungszeremonie jedoch fern. Er wurde dabei für sein Werk ausgezeichnet, das durch eine Erneuerung der Formen des Romans und des Theaters seinen Höhepunkt in der Absetzung des modernen Menschen erreicht.
Eine Partie mit Samuel Beckett spielen .....dazu treten auf: Vladimir undEstragon, zwei herumirrende Clochards, die auf einen gewissen Godot warten und dabei plötzlich dem Dresseur Pozzo und seinem Helfershelfer Lucky (Warten auf Godot) gegenüberstehen, wobei dieser oben auf einer Leiter stehend die lächelnde Winnie und den gelassenen Willie (Glückliche Tage) unterhält, während Hamm, der blinde und unbewegliche, Clov auf die Palme bringt, unter den verärgerten Blicken von Nell und Negg (Endspiel).Als Zeuge bleibt Krapp, der sich an die ganze Komödie erinnert (Das letzte Band). Das Stück versucht das Unmögliche: die Begegnung dieser 11 Personen aus den 4 Hauptwerken von Samuel Beckett.
Lycée Français de Berlin , Derfflingerstr. 7-9, 10785 Berlin/Tiergarten – 3/5 euros
Die Weibervolksversammlung, eine Bearbeitung des Theaterstückes von Aristophanes mit dem Theater-Werkstatt der 9. und 7.Klassen.
Premiere am 6. Juni, 16.30, weitere Vorstellungen am 7. und am 8. Juni jeweils um 19.30.
Der Neustart
Text und Inszenierung des Theaterkurses der 11. Klassen des Französischen Gymnasiums Berlin
Bei Royal Kub wird entlassen, der Firmensitz ins Ausland verlegt, die Produktionsstätten stehen leer. Doch die Arbeiter wollen das nicht mit sich machen lassen und ringen um Ideen, wie sie ihre Arbeitsplätze doch noch retten können. Denn Royal Kub ist ihr Leben und außerdem herrscht die Wirtschaftskrise, definitiv also nicht der Moment, sich dem Arbeitsmarkt auszuliefern. Die Preise steigen, doch dann gelingt es ihnen mit ein bisschen Talent und Mut, das System auf den Kopf zu stellen und sich auf ihre Weise den kleinen Supermarkt an der Ecke zu eigen zu machen.
Wenn die Vorstellungskraft jene Macht zurückerobert, welche die Wirtschaft zuvor monopolisiert hatte, erträgt man die Krise nicht mehr einfach, im Gegenteil: Man ergreift die Gelegenheit, um die Dinge wieder selbstbestimmt in die eigenen Hände zu nehmen.
Die Theatergruppe besteht aus 15 französischsprachigen Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen, die bereits das zweite Jahr gemeinsam mit Sandrine Bourrain arbeiten. Die zahlreichen Fabrikschließungen in West-Europa sowie die Protestbekundungen von Arbeitern und Angestellten, die sich zunehmend auch zu Bürgerbewegungen entwickeln und die tiefergehenden Zusammenhänge der Krise offenbaren, bilden die Grundlage für dieses Stück.
DJ 2010– so lautet der Titel des Stückes, das von der Theater-Werkstatt der 10.Klassen und der Classes de Seconde am 28.29.30.April um 19Uhr30 in der Aula des Französischen Gymnasiums uraufgeführt wird.
Don Juan: Ist es möglich, ihn ins Hier und Jetzt zu übertragen? Ist der Mythos ewig-erstarrt, oder ewig-neu? Setzen wir auf den zweiten Begriff!
Dom Juan von Molière bildet den Horizont. Je mehr wir uns zeitlich von der Komödie entfernen, umso mehr wird sie für uns zur Sonne, deren Aufgehen und Höhersteigen unsere Blicke begleiten.
Ihre Jugend, ihre Frechheit, ihr Drang, vernünftige wie unvernünftige Ängste, Kühnheiten auszusprechen, sie ist das Vorbild, das uns bezaubert, uns anspornt!
Sie ist unser Hintergrund, purpurrot und eminent theatralisch.
DJ 2010: Wir laden Sie ein, diese Aufführung zu entdecken, eine Neulektüre des Molière-Stückes, durch und für eine Gruppe von rund zwanzig Schülern des Französischen Gymnasiums, die bis zum 28.April ihre ganzen Kräfte einsetzen werden, um auf der Höhe zu sein. M-C Cerisier-Struk
Blême-Ville (d´après Pleasant-Ville)
Les 10, 11, 15 et 16 mars 2010, 19h30
Dans la Aula du F.G./ Lycée Francais
par le GK 12. Kl. / Terminales (D. Bigot) Réserver.
2008/2009
Unter dem Titel
"Zwei kurze Stücke über die Finanzkrise"
("Deux petites pièces sur la Grand'crise") wird die Schülertheater-AG am 24., 25. und 26. Juni 2009 zwei Theaterstücke aufführen.
Das erste Stück, "Der Börsenspekulant" ("Le Trader"), das aktuelle Ereignisse aufgreift, versetzt uns mitten in einen Familienrat, bei dem Vater, Mutter, Großmutter, Tante, Kindermädchen, Putzfrau und eine Nachbarin sich um ein Familienmitglied versammelt haben, das im zarten Alter von 10
Jahren entschieden hat, Börsenspekulant werden zu wollen - und das zum Entsetzen der ganzen Familie.
Das zweite Stück mit dem Titel "La Yourte" ("Die Jurte") erzählt dieGeschichte eines Familienvaters, der aufgrund der Finanzkrise Paris verlässt, um eine Reise nach Berlin anzutreten, wo er eigentlich einen alten Freund besuchen will. Berlin wird jedoch nicht das Ende seiner Reise sein...
à l´occasion de la Journée Portes Ouvertes du Centre Français de Berlin
Centre Français de Berlin, Müllerstr. 74 / Berlin-Wedding
U-Bahn Rehberge (U6)
Entrée libre
•
par l´Atelier théâtre de Terminale / 12. Klasse du Lycée Français de Berlin
Der GK 11. Klasse des Französischen Gymnasiums führt auf
„TEMPS VOLÉ POUR T’ENVOLER…..“
Eine Collage über die ‚Zeit’
Wann: 18., 19. und 20. mai 09 um 19.30h
17 kurze Szenen, einige von bekannten Autoren und auch mehrere von den Schülern selbst geschrieben…(u.a. Daniel Pennac, Christian Caro, Audrey Niffenegger, Luc Legrès,Guy de Maupassant…)
Der Grundkurs Theater der 12. Klasse und S. Bourrain präsentieren: LES PAS PERDUS nach Denise Bonal am 02., 03. und 04. April 2008
in der Aula du FG, um 19.30 Uhr.
Der Grundkurs Theater der 11. Klasse und P. Berger präsentieren:
Hallali von Catherine Grabowski am 28., 29., 30 Mai 2008 in der Aula du FG, um 19.30 Uhr
Der Grundkurs Theater der 10. Klasse und Frau Bigot präsentieren: LA NUIT DU 16 JANVIER von Ayn Rand am 2.,3.,5. Juni 2008 um 19.30 Uhr
am 6. Juni 2008 als Matinée.
in der Aula des FG.
2006/2007
L'INGENU d'après
Voltaire
Grundkurs 10. Kl
Mise en scène: Pascale Berger
L´Ingénu est un des quatre contes de Voltaire les plus connus après Zadig, Micromégas et Candide, mais il occupe une place à part. Replacé dans le contexte du XVIIIème siècle, ce conte philosophique est une critique des mécanismes du pouvoir, de la monarchie aux instances religieuses. Il interroge la place de l´homme dans la société et ses lois.
LES TRIBULATIONS DE FRÈRE JERO
suivit de UN SANG FORT
Wole Soyinka
Grundkurs 11. Kl
Mise en scène: Sandrine Bourrain
L´étrange de la tradition, l´étranger face à la superstition, Wole Soyinka cerne en deux coups de pinceaux burlesque et inquiétant les désirs et les besoins de croyance entraînant les foules, deliant les corps et déchirant les curs.
C´est avec quelques gouttes d´eau, des feuilles mortes, quelques tentures, des bois, du sable que l´atelier de première rendra cet hommage aux écritures dramatiques contemporaines d´Afrique.
LA VAGUE (Die Welle)
daprès Reinhold Tritt
Grundkurs 12. Kl
Mise en scène: Madame Bigot
Près de San Francisco, en 1967 à lépoque des hippies ,à lépoque où tout le monde était à la recherche de lindividualité et de la liberté, Mister Ross, enseigne lhistoire dans une High School californienne. Ses élèves narrivent pas à croire quune minorité puisse prendre le pouvoir sur une majorité. « si la majorité des allemands nétait pas des nazis pourquoi personne na essayé dempêcher lholocauste ? »
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